Vier Läufe entscheiden SM in Thun

Die Schweizer Meisterschaft 2018 der Yngling-Klasse wurde vom 5. bis 8. September beim Thunersee Yachtclub ausgetragen. Am Start waren 18 Boote. Regen und ein Temperatursturz sorgten dafür, dass die Thermikwinde auf dem Thunersee ausblieben. Die Wettfahrten wurden von Jan Schwitter und seinem Team kompetent geleitet. Sie schafften es, trotz diesen schwierigen Wetter- und Windbedingungen die für eine Schweizer Meisterschaft geforderte minimale Anzahl von vier Läufen durchzuführen. Trotz schwachen und drehenden Winden waren die Läufe regulär und fair.  

Die Schweizer Meisterschaft gewannen Christoph Bichsel / Markus Jakob vom Regatta Club Oberhofen knapp mit einem Punkt Vorsprung vor Thomas Beck / Stephan Speiser / Michael Schoedon vom Thunersee Yachtclub. Auf dem dritten Platz folgten Thomas Kristiansen / Marc Bornand / Sandra Schaer. Die Schweizer Meisterschaft wurde durch ein attraktives Rahmenprogramm auf dem einzigartigen Areal des Thunersee Yachtclub abgerundet und darf als Erfolg bezeichnet werden.

Rangliste
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18 Boote am Start (Bild Samuel Hess)

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Die Schweizer Meister 2019 Christoph Bichsel und Markus Jakob (Bild Samuel Hess)

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Fotos

Acht Schweizer Teams am Achensee

Am Weekend vom 10. / 11. August fuhren acht Schweizer Teams nach Österreich an den Achensee. Mit dabei waren leider nur fünf Boote aus Österreich sowie ein Boot aus Deutschland, so dass es hauptsächlich zu einer Schweizer Angelegenheit wurde. Der See ist bei den Schweizer sehr beliebt, weil er hervorragende Windverhältnisse bietet, welche in der Schweiz nur selten anzutreffen sind. Normalerweise weht ein konstanter Thermikwind von 4 bis 5 Bft. Zudem liegt der Achensee zwischen Innsbruck und München und ist aus der Schweiz relativ schnell zu erreichen. Und die Rahmenbedingungen mit einem einzigartigen Clubhaus, welches früher ein Kloster war, sowie die Kulisse mit einer eindrucksvollen Bergwelt  machen die Regatta zu einem perfekten Event.

Am Samstag kam der Wind aus Nordwesten mit zuerst 5 Bft., welcher dann bis am Abend auf 2 Bft. abflaute. Es wurden vier längere Läufe ausgetragen, was von den Teams viel Kraft und Ausdauer forderte. Am Sonntag folgte dann noch ein Lauf mit einem konstanten Südwind mit 3 Bft. Nachdem Christoph Bichsel / Michele Keegan / Markus Jakob am Samstag noch geführt hatten, gewannen Thomas Beck / Ulrich Vogler / Michael Schoedon den fünften Lauf am Sonntag und damit die Serie. Auf dem dritten Platz folgte das stark segelnde Team mit Micha Lehmann / Sandra Lehmann / Helena Blosgeber.

 

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Spannender Yngling-Cup 5 in Thun

Der Yngling-Cup 5 wurde am 3./4. August bei sommerlichen Temperaturen auf dem Thunersee beim TYC ausgetragen. Am Samstag konnte sich die bekannte Thermik nicht richtig durchsetzen, so dass der Wind relativ stark drehte. Es konnten trotzdem zwei Läufe gesegelt werden. Am Sonntag kam der Thermikwind relativ spät. Er erlaubte der kompetenten Wettfahrtleitung, zwei weitere Läufe bei sehr fairen und schönen Bedingungen durchzuführen. Am Start waren 11 Boote, obschon vier Teams zu dieser Zeit in den USA segelten.

Der Ausgang der Regatta war sehr spannend. Drei Teams kämpften im dritten und vierten Lauf um den Sieg, welcher das Team Beck / Speiser / Schoedon (TYC) für sich entschied, vor den immer stärker segelnden Wild / Schaer / Bornand (SCRG) auf dem zweiten Platz sowie Bichsel / Jakob (RCO) auf dem dritten Platz.

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Thunersee-Teams beim Yngling Cup in Führung

Beim Suisse Yngling Cup liegen nach fünf Regatten drei Teams vom Thunersee in Führung. Die Teams von Thomas Beck, Christoph Bichsel und Jürg Wenger liegen nur drei Punkte auseinander. Es wird also bei der letzten Yngling Cup Regatta vom 5./6. Oktober beim ZYC in Zürich noch spannend.

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Reglement

Drei Schweizer Teams in den USA

Die Weltmeisterschaft 2019 der Yngling-Klasse fand in den USA auf dem Lake Michigan statt. Nachdem die Europameisterschaft im Mai mit 43 Booten aus fünf Nationen auf dem Traunsee in Österreich stattfand, verzichteten die meisten europäischen Segler auf eine Teilnahme in den USA. Am Start waren dann 22 Boote, davon 16 aus den USA sowie drei aus Holland und Dänemark sowie drei aus der Schweiz. Bei schwierigen Verhältnissen mit schwachen Winden konnten an vier Tagen zehn Läufe gesegelt werden. Die Serie wurde vom Holländer Maarten Jamin und seinem Team gewonnen. Die Schweizer Haag / De Nardis / D'Aujourd'hui platzierten sich auf dem 7. Platz, Baumgartner / Baumgartner / Erdin auf dem 12. Platz und Imoberdorf / Imoberdorf / Jakobs auf dem 18. Platz.

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